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Für den Einstieg in die Aquarellmalerei empfehlen wir Dir beliebte Serien wie die Schmincke Akademie oder Talens van Gogh Aquarellfarben. Mit farbstarken Aquarellfarben in Studienqualität erzielst Du deutlich beeindruckendere und lichtbeständigere Aquarellbilder als mit billigen Farben aus Discountern und hast so von Anfang an mehr Spaß an der Aquarellmalerei.Besonders leicht gelingt Dir der Start mit einem Aquarellkasten, der bereits eine grundlegende Farbauswahl beinhaltet. Du benötigst zu Beginn mindestens die Primärfarben zum Mischen kalter und warmer Farbtöne anhand der Farbenlehre. Wenn Du einen Kasten mit Platz für weitere Farben wählst, kannst Du ihn prima mit Deinen Lieblingsfarben ergänzen.
Wenn Du wissen möchtest, wie man Aquarellfarben richtig benutzt, haben wir Dir hier ein paar grundlegende Tipps für das Malen mit Aquarellfarben bereitgestellt. Für den Start brauchst Du nur Aquarellfarben, Aquarellpapier (am besten 300 g/m²), einen weichen Aquarellpinsel, eine Mischpalette und ein Wasserglas. Wir bieten Dir die gesamte Grundausstattung für die Aquarellmalerei.
Bereite die gewünschten Farbtöne vor, indem Du die Aquarellfarben mit Wasser auf einer Palette mischt. Je mehr Wasser Du dazu gibst, desto transparenter wird der Farbauftrag. Wir empfehlen, eine Farbkarte anzulegen und mehr als genug Farbe anzumischen. Getrocknete Aquarellfarben lassen sich beim nächsten Mal(en) einfach wieder mit Wasser anlösen.
Vor dem Malen ist außerdem das Umdenken in die Negativtechnik wichtig. Weiße Bereiche müssen schon zu Beginn des Aquarellbildes klar festgelegt und bei Bedarf freigelassen werden, um ideale Ergebnisse zu erzielen. Man malt in der Aquarellmalerei von hell nach dunkel bzw. von transparenten bis hin zu deckenden Farbaufträgen. Ausführlichere Anleitungen findest Du in unseren Aquarellbüchern und im Video.
Neben Trocken auf Nass und Nass in Nass sind Lasieren und Lavieren die Grundtechniken der Aquarellmalerei. Sie unterscheiden sich grundlegend in ihrer Umsetzung und dem Malergebnis. Hier erklären wir die Unterschiede:
Beim Lasieren arbeiten Aquarellkünstler mit stark verdünnten Farben auf trockenem Papier. So kannst Du in Schichten sanfte Farbflächen übereinander legen. Auf diese Weise werden unterschiedliche Hell-Dunkel-Abstufungen und Farbnuancen hervorgehoben. Zwischen den einzelnen Farbaufträgen muss das Papier immer wieder gut getrocknet sein, um ein Ineinanderfließen der Farben zu verhindern. Zudem ist zügiges Arbeiten bei der Lasurtechnik unabdingbar, damit untere Farbschichten nicht angelöst werden und der Schichteffekt erhalten bleibt.
Beim Lavieren fließen nasse Farben ineinander oder werden mit Wasser verwaschen, um tolle Farbverläufe zu erzielen. Für die Nass in Nass Technik wird das Papier vor dem Farbauftrag mit Wasser angefeuchtet, sodass sich die Farbpigmente der Aquarellfarbe ausbreiten oder mit anderen Farbflächen zu einem sanften Farbverlauf verbinden können. Besondere Effekte können erzielt werden, wenn ein stark mit Farbe getränkter Pinsel auf eine mit Wasser benetzte Fläche trifft. So suchen sich die Pigmente ihren eigenen Weg.